Das Vertrauen

Eines Tages lag das Vertrauen auf dem Boden, es war müde, es fühlte sich zerstört. Es gab keinen Grund mehr aufzustehen.

Da kam die Liebe vorbei: “Hey, du sollst aufstehen. Du kannst mich nicht alleine durch die Welt ziehen lassen.”

Schwach schüttelte das Vertrauen seinen Kopf, “Nein, ich kann und ich will nicht mehr.”

Da kniete die Liebe mit Tränen in den Augen auf den kalten Fußboden, sanft drückte sie dem Vertrauen einen sachten Kuss mitten auf den Mund, reichte ihm die Hand und sprach: “Mein Freund, wenn du mich alleine durch die Welt ziehen lässt, werden meine Tage nur noch aus Dunkelheit bestehen und ich werde erfrieren. Du weißt wir zwei gehören zusammen, erhebe dich noch einmal, erhebe dich für mich.”

Stolpernd, mit müden Schritten erhob sich das Vertrauen. Es wusste, jeder Schritt musste gut überlegt werden, jedes Lächeln und jeder Atemzug neu geübt werden. Aber noch einmal sollte die Liebe die Chance haben nicht alleine durchs Leben ziehen zu müssen.

(Verfasser unbekannt)

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