Schwingen der Liebe

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Immer wieder erliege ich Deinem Zauber.

Sehnsuchtsflügel streifen mein Herz,
in Erwartung auf den Tag,
an dem ich,
in Deinen Armen liegend,
meine Träume erwachen lassen kann.

Auf seidenen Schwingen
der Liebe
schicke ich Dir meine Gedanken,
dass sie Dich umarmen
und Dir sagen:
Mein Herz ist Dein.

(Verfasser unbekannt)

Manchmal

Und manchmal sind Tränen die einzige Sprache für das,
was in mir geschieht.
Und manchmal ist das Schweigen so laut,
dass ich ihn nicht mehr hören kann,
den Herzschlag der Liebe, der immer ist.
Und manchmal sind meine Fragen zu gross
und die Bereitschaft, der Stille zu lauschen zu klein.
Und manchmal ist die Traurigkeit so tief,
und die Sehnsucht so weit,
dass sie brennende Spuren in mein Innerstes schreiben.
Ja, manchmal ist es so verdammt schwer, Mensch zu sein.
Ich atme.
Ich fühle.
Ich bin.
Mehr, liebes Leben, geht gerade nicht.
Ja, und manchmal reicht das.
Einfach so.

(Béatrice Tanner)

Mein Baum

Aus dem kleinen Pflänzchen Liebe
wächst ein wunderschöner Baum,
überall entstehen neue Triebe,
werden Zweige zu erfülltem Traum.

Vertrauen, heißt der eine Ast,
in Liebe an einander denken.
Den Alltag lösen ohne Hast,
uns jeden Tag neu schenken.

Der nächste Ast entsteht aus Achtung,
aus offen sein und Ehrlichkeit,
die Treue, sie hat auch Bedeutung,
sie ist des Baumes grünes Kleid.

Viele weitere Äste folgen dann,
Verständnis, Reden und Zärtlichkeit,
damit der Baum der Liebe wachsen kann,
in eine wundervolle Zweisamkeit.
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Was Du für mich bist

Du begleitest mich,
denn ich trage Dich
in meinem Herzen.

Ich seh Dein Gesicht.
Es ist bei mir,
weil es in mir ist,
für alle Zeit.

Du bist ein Teil meiner Seele.
Meine Gedanken umarmen Dich,
jeden neuen Tag.

Deine Worte malen mir
kleine Träume in mein Herz
und schenken mir den Glanz
in meinen Augen.

Mit Dir kann ich den Himmel spüren.
Tief in meinem Herzen.

(Verfasser unbekannt)

Feuer

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Signatur

Ich verbrenne in meinem eigenen Feuer,
in meinem Antrieb, in meiner Liebe
und wünschte, ich könnte weniger tun,
so dass noch etwas Vernunft verbliebe…

…damit ich die Zeit ertragen könnte,
in Ungewissheit und elender Ruhe,
auf schmalem Pfade, vorsichtig schreitend,
wo ich mich fürchte, was ich auch tue.

Auf Deine lieblichen Worte wartend,
während die Nacht den Tag verdrängt,
im Kreislauf der elenden Ungeduld,
der jeden Morgen auf’s Neue anfängt.

Wie sehr ich mir wünsche, ich könnte schlafen
bis ich erwache,…neben Dir.
Doch liege ich allein, verloren
und all das Feuer brennt in mir.

(Alexander Rentsch)

Für jedes Glück

Ich wünsche, dass für jedes Glück
Ein Traum dich leis beglückt,
Dass eine Seele mit dir zieht
Und eine warme Hand dich drückt.

Ich wünsche, dass dir eine Kerze brennt
Im dunklen Zimmer, wenn du ganz allein,
Und ein Schmetterling dich weiter trägt,
Wenn dein Auge weint.

Ich wünsche, dass für jedes Lied in deinem Herzen
Ein neues Licht erscheint,
Und dass die Welt im Abendschmerze
Dir einen neuen Morgen schenkt.
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Ein Gefühl ist wie ein Kind

Ein Gefühl ist wie ein Kind,
das in uns lebt und weint und lacht,
Hunger hat, bemerkt sein will.
Wer zu seinem Gefühl sagt
‚Sei still, ich hab jetzt keine Zeit für dich!‘,
dessen inneres Kind sitzt eines Tages
in einer vergessenen Ecke und trauert,
wird krank und verkümmert.

Mit Gefühlen soll man umgehen,
wie man mit einem Kind umgeht.
Man sieht ihm freundlich zu und aufmerksam,
man hört, was es klagt,
man leidet mit ihm, wenn es leidet.
Denn Gefühle sind die lebendigsten Kräfte in uns,
und keine andere Kraft in uns
bringt so Lebendiges hervor.
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