Die Rose

B-pMloIXAAAIZH6

Fotoquelle unbekannt

Eine Rose träumte Tag und Nacht davon, dass Bienen ihr Gesellschaft leisten, aber keine einzige ließ sich auf ihre Blütenblätter nieder.

So träumte die Rose weiter – In langen, einsamen Nächten stellte sie ich einen Himmel voller Bienen vor, die zu ihr kamen – einfach da waren! So konnte sie es bis zum Morgen aushalten, bis sie sich im Sonnenlicht wieder öffnete.

Eines Nachts fragte der Mond, der von der Einsamkeit der Rose wusste: “Bist du nicht müde immer wieder zu warten?”

Die Rose antwortete: “Vielleicht aber… ich muss weiterkämpfen!”

Der Mond wunderte sich und fragt: “Warum?”

“Weil ich sonst verwelke, wenn ich mich nicht öffne. In den Augenblicken, in denen die Einsamkeit alle Schönheit zu erdrücken scheint, ist die einzige Möglichkeit standzuhalten – weiter offen zu sein!”

(Verfasser unbekannt)

Einsamer Engel

Bildquelle unbekannt

Im Dunkel der Nacht sucht sie stets
den wärmsten Winkel ihres Bettes,
die Augen leer und Schwingen taubdurch bleiche Schleier der Sehnsucht,
wieder und wieder seinen Namen hauchend
Alles in ihr schreit nach Berührung,
es schreit nach seinen Händen,
seinen Lippen,
seiner Haut,
Berührungen,
beinahe Zeitalter ihrer Seele fern.

Weiterlesen

Feuer und Eis

image_530203112140431765740

Ich will dir etwas sagen
ganz leise in dein Ohr
ich will dich wissen lassen
dass ich mein Herz verlor
vor vielen vielen Jahren
da schenkte ich es her
seither blieb diese Stelle
sie blieb bis heute leer
jetzt wollte ich dich fragen
ob es dir möglich sei
du lässt nach all den Jahren
mein Herz nun endlich frei
du hast dein Herz behalten
ich habe akzeptiert
doch muss ich mir gestehen
ich bin es der verliert
ich fühle immer stärker
das große Loch in mir
ich bin an deiner Seite
nur leider nicht in dir
so darf es mir nicht enden
da ist noch so viel mehr
ich möchte es erfahren
ich sehne mich so sehr
den Sommer in dem Winter
den wird es niemals geben
ein Feuer auf dem Eis
kann niemals überleben

(Mia)