Erlaube Dir…….

…was Dich zum Lachen bringt – und nicht zum Weinen bringt.

…was dich aufbaut – und nicht aussaugt.

…was dich zum Fliegen animiert – und nicht zum Kriechen verführt.

…wo Du in voller Größe leuchten darfst – und dein Licht nicht hinter Mauern verscharrst.

…was dich zum Tanzen bringt – und nicht in Fesseln zwingt.

…was dich mit Leidenschaft erfüllt – und nicht mit Dunkelheit einhüllt.  Weiterlesen

Wann hast du das letzte Mal….

…dazu beigetragen, dass die Welt ein kleines bisschen besser wird?

…jemandem ohne Grund eine kleine Überraschung bereitet?

…die Welt in Gedanken so geformt, wie du sie dir wünschst?

… Dankbarkeit empfunden, für das was du hast und bist?

… einem Streitsuchenden mit Liebe geantwortet?

…einem Bedürftigen etwas zu Essen gegeben?

…einem Fremden ein Lächeln geschenkt?

…jemandem gesagt, dass du ihn liebst?

… etwas in deinem Umfeld verbessert?

…an jemanden gedacht und gelächelt?

…etwas Gutes für dich selbst getan?

…etwas zum allerersten Mal getan?

…einen Spaziergang gemacht?

…jemandem Trost gespendet?

…einem Menschen vergeben?

…einen fremden Ort bereist?

…eine Regel gebrochen?

…von Herzen gelacht?

…ein Lied gesunden?

…vor Glück geweint?

…ein Buch gelesen?

…ein Bild gemalt?

WANN?

Die Seele….die Rückkehr

Es war einmal eine erwachsene Frau, die sehr unglücklich war. Sie hatte das Gefühl etwas Wichtiges verloren zu haben, nicht mehr zu wissen, wo sie eigentlich hin möchte und vieles in ihrem Leben war ihr gleichgültig geworden.

Sie fühlte sich so ohnmächtig und hilflos darüber, dass sie sich eines Tages, einfach in die Ecke ihres Zimmers setzte und weinte. Sie wollte einfach gar nichts mehr tun, und am liebsten hätte sie sich in Luft aufgelöst.

Plötzlich hörte sie eine Stimme die sie rief. Ganz erschrocken blickte sie auf, doch es war niemand da. „Ich bin hier, in dir“, sagte die Stimme. „Warum bist du so traurig?“

„Ich weiss nicht mehr weiter. Wer bist du?“, sagte die Frau, die nun das Schluchzen aufgehört hatte. „Ich bin deine Seele“, antwortete die Stimme, „ich bin hier um dir zu helfen, doch brauche ich dazu wiederum deine Hilfe.“

„Sieh her“, begann die Seele zu erklären, „du möchtest wissen wie es weitergeht, und ich weiss es. Es ist nur so, dass ich es dir nur sagen kann, wenn du erlaubst, dass wir zusammen arbeiten.“ – „Tun wir das nicht?“, fragte die Frau erstaunt. „Nun, nicht ganz. Irgendwann in deinem Leben, hast du angefangen dir zu wünschen, dass du alles unter Kontrolle hast, damit du die Erlebnisse, die dich verletzt haben, nicht mehr erleben musst. Und irgendwann zu diesem Zeitpunkt hast du mich weggeschickt. Je mehr du also alles unter Kontrolle haben wolltest, desto mehr musste ich mich zurückziehen. Denn ich mache manchmal verrückte Dinge oder bringe dich an Orte, die dir erstmal gar nicht gefallen, wo es aber etwas tolles zu entdecken gibt. Weil du das aber nicht mehr wolltest, und ich dich so sehr liebe, wie du es dir gar nicht vorstellen kannst, hab ich mich zurückgehalten.“
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Unbuntu 2 = „Ich bin, weil du bist, und ich kann nur sein, wenn du bist“

Fotoquelle unbekannt

Ein Anthropologe bot Kindern eines afrikanischen Stammes ein neues Spiel an. Er stellte einen Korb voller Obst in der Nähe eines Baumesab und sagte ihnen, wer zuerst dort ist, gewinnt die süßen Früchte. Als er ihnen das Startsignal gab, liefen sie alle zusammen und nahmen sich gegenseitig an den Händen, setzte sich dann zusammen hin und genossen ihre Leckereien.

Als er sie fragte, weshalb sie so gelaufen sind, wo doch jeder die Chance hatte, die Früchte für sich selbst zu gewinnen, sagten sie: “Ubuntu, wie kann einer von uns froh sein, wenn all die anderen traurig sind?”


Ubuntu in der Xhosa-Kultur bedeutet: „Ich bin, weil du bist, und ich kann nur sein, wenn du bist.“


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Das rosa Tütchen

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Als ich eines Tages wie immer traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches Mädchen zu mir.
Es spürte meine Stimmung und fragte: „Warum bist Du so traurig?“

„Ach“ sagte ich, „ich habe keine Freude am Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“
„Hmmmm“ meinte das Mädchen, „wo hast Du denn Dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal reinschauen.“
„Was für ein rosa Tütchen?“ fragte ich verwundert.
„Ich habe nur ein schwarzes Tütchen.“ Wortlos reichte ich es ihm.

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Ein zweites Mal

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Bildquelle unbekannt

Könnte ich mein Leben noch einmal von vorn beginnen, würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich würde alberner sein, würde ganz locker werden, nur noch ganz wenige Dinge ernst nehmen.
Ich würde entschieden verrückter sein und weniger reinlich.

Ich würde mehr Gelegenheiten beim Schopf ergreifen und öfters auf Reisen gehen.
Ich würde mehr Berge ersteigen, mehr Flüsse durchschwimmen
und mehr Sonnenaufgänge auf mich wirken lassen.
Ich würde mehr Schuhsohlen durchlaufen,
mehr Eis und weniger Bohnen essen.

Ich würde mehr echte Probleme und  weniger eingebildete Nöte haben.
Nun, ich habe meine verrückten Augenblicke,
aber wenn ich noch einmal von vorn anfangen könnte,
würde ich mehr verrückte Augenblicke haben – genau gesagt:
Augenblicke, einen nach dem anderen,
und nichts mehr von Plänen zehn Jahre voraus.

(Jorge Luis Borges)

Dinge, die wir am Herbst lieben

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…so langsam lässt es sich nicht mehr leugnen – die gemütliche Zeit des Jahres beginnt. Die Tage werden kürzer und die Nächte länger, es wird kälter und so mancher Mensch schlechter gelaunt. Man kann sich jetzt aber auch auf so manch Schönes freuen:

  1. (Ess)Kastanien sammeln – zum naschen oder basteln
  2. Eichhörnchen beobachten
  3. Äpfel pflücken und allerlei Schönes daraus zaubern
  4. Mit Gummistiefeln durch Pfützen hüpfen
  5. Warmen Kakao, warmen Apfelsaft mit Zimt und andere wärmende Köstlichkeiten geniessen
  6. Das Farbspiel der Blätter bewundern…draussen wird es bunt, bunt, bunt
  7. Die dicken, warmen Socken wieder anziehen
  8. Mit Decken am Lagerfeuer sitzen und in die Sterne schauen
  9. Zwetschgenkuchen backen
  10. Einen Türkranz aus bunten Blättern binden
  11. Federweißer und Zwiebelkuchen genießen
  12. Heimlich die ersten Lebkuchen naschen
  13. Lange Spaziergänge im Wald auf raschelndem Laub
  14. Drachen steigen lassen
  15. Halloweenzeit mit leckeren Kürbis-Rezepten und gruseliger Deko
  16. Marmelade und Gelees einkochen und den ganzen Herbst davon naschen
  17. Lange, entspannte Wannenbäder…es ist ja schiesslich so kalt draussen
  18. Den Kamin anmachen und stundenlang davor kuscheln
  19. Endlich die tollen Bücher lesen, für die man im Sommer einfach keine Zeit hatte
  20. Spaziergänge im Regen, dick eingemummelt mit Mütze und Gummistiefeln
  21. Mit kuscheligen Socken und Wärmflasche ins Bett gehen
  22. Lange schlafen ohne schlechtes Gewissen – draussen ist es ja sooo dunkel und kalt
  23. Pilze sammeln im Wald
  24. Sich in den dicken Pulli kuscheln

…..und was kann man noch machen?