Anleitung zum Glücklichsein

Lächle
Sei ehrlich
Treibe Sport
Entspanne dich
Ernähre dich gesund
Vergebe dir und anderen
Setze dir Ziele und glaube an dich
Sei wachsam, achtsam und behutsam
Nehme die Energie der Sonnenstrahlen
Rede und denke weniger, handle mehr
Sei dankbar, für das, was du hast und bist
Lerne vom Leben, immer und zu jeder Zeit
Denke nur das, was auch Realität werden soll
Schließe Freundschaft mit deiner Vergangenheit
Bilde und entwickle dich weiter, dein Leben lang
Tue nur Dinge, die für dich sinnvoll und stärkend sind
Akzeptiere und liebe dich selbst, wie auch dein Leben
Nutze deine Lebensenergie für deine Selbstverwirklichung
Gib einen Teil deines Glücks weiter und tue Gutes für andere
Überwinde deinen inneren Schweinehund, so oft es nur geht
Sorge für eine tiefe Verbindung zu Menschen, die dir wichtig sind
Umgebe dich nur mit Menschen, die dir gut tun. Sei auch mal allein
Genieße das Jetzt und mach dein Glück nicht von der Zukunft abhängig
Löse dich von Zufall und Schicksal. Du hast dein Glück selbst in der Hand
Ersetze störende Gedanken durch angenehme, oder lerne, zu meditieren

Manchmal

Und manchmal sind Tränen die einzige Sprache für das,
was in mir geschieht.
Und manchmal ist das Schweigen so laut,
dass ich ihn nicht mehr hören kann,
den Herzschlag der Liebe, der immer ist.
Und manchmal sind meine Fragen zu gross
und die Bereitschaft, der Stille zu lauschen zu klein.
Und manchmal ist die Traurigkeit so tief,
und die Sehnsucht so weit,
dass sie brennende Spuren in mein Innerstes schreiben.
Ja, manchmal ist es so verdammt schwer, Mensch zu sein.
Ich atme.
Ich fühle.
Ich bin.
Mehr, liebes Leben, geht gerade nicht.
Ja, und manchmal reicht das.
Einfach so.

(Béatrice Tanner)

Wann hast du das letzte Mal….

…dazu beigetragen, dass die Welt ein kleines bisschen besser wird?

…jemandem ohne Grund eine kleine Überraschung bereitet?

…die Welt in Gedanken so geformt, wie du sie dir wünschst?

… Dankbarkeit empfunden, für das was du hast und bist?

… einem Streitsuchenden mit Liebe geantwortet?

…einem Bedürftigen etwas zu Essen gegeben?

…einem Fremden ein Lächeln geschenkt?

…jemandem gesagt, dass du ihn liebst?

… etwas in deinem Umfeld verbessert?

…an jemanden gedacht und gelächelt?

…etwas Gutes für dich selbst getan?

…etwas zum allerersten Mal getan?

…einen Spaziergang gemacht?

…jemandem Trost gespendet?

…einem Menschen vergeben?

…einen fremden Ort bereist?

…eine Regel gebrochen?

…von Herzen gelacht?

…ein Lied gesunden?

…vor Glück geweint?

…ein Buch gelesen?

…ein Bild gemalt?

WANN?

Unbuntu 2 = „Ich bin, weil du bist, und ich kann nur sein, wenn du bist“

Fotoquelle unbekannt

Ein Anthropologe bot Kindern eines afrikanischen Stammes ein neues Spiel an. Er stellte einen Korb voller Obst in der Nähe eines Baumesab und sagte ihnen, wer zuerst dort ist, gewinnt die süßen Früchte. Als er ihnen das Startsignal gab, liefen sie alle zusammen und nahmen sich gegenseitig an den Händen, setzte sich dann zusammen hin und genossen ihre Leckereien.

Als er sie fragte, weshalb sie so gelaufen sind, wo doch jeder die Chance hatte, die Früchte für sich selbst zu gewinnen, sagten sie: “Ubuntu, wie kann einer von uns froh sein, wenn all die anderen traurig sind?”


Ubuntu in der Xhosa-Kultur bedeutet: „Ich bin, weil du bist, und ich kann nur sein, wenn du bist.“


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Dramaqueen

Kennst du sie?
Die Dramaqueen…
Ich kenne sie sehr gut!
Sie war die größte Zeit meines Lebens meine Begleiterin.
Ja mehr noch…sie war der Chef im Ring!
Die Dramaqueen….
ja ich hasste sie, und liebte sie…
und vor allem:
sie war unkontrollierbar!
Sie hatte mich fest im Griff,
und bestimmte wo es lang ging!
Mit Vorliebe dahin,
wo es so richtig schön wehtat…

Leben, Liebe und Drama…
waren irgendwie EINS.
Nur total heftige Gefühle waren WAHR…
dann war es die WAHRE Liebe!
dann war es WIRKLICH Leben!
Also…irgendwie geht es einem dauernd schlecht…
es ist wie eine Berg- und Talbahnfahrt….
man sehnt sich nach Pausen,
aber kaum ist Pause,
kommt schon wieder die Sehnsucht…

Was ist denn die Alternative?
Langweiliges, ödes Leben?
Liebe…
ganz normal…
ohne Höhepunkte?

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Das rosa Tütchen

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Als ich eines Tages wie immer traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches Mädchen zu mir.
Es spürte meine Stimmung und fragte: „Warum bist Du so traurig?“

„Ach“ sagte ich, „ich habe keine Freude am Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“
„Hmmmm“ meinte das Mädchen, „wo hast Du denn Dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal reinschauen.“
„Was für ein rosa Tütchen?“ fragte ich verwundert.
„Ich habe nur ein schwarzes Tütchen.“ Wortlos reichte ich es ihm.

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Ein zweites Mal

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Bildquelle unbekannt

Könnte ich mein Leben noch einmal von vorn beginnen, würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich würde alberner sein, würde ganz locker werden, nur noch ganz wenige Dinge ernst nehmen.
Ich würde entschieden verrückter sein und weniger reinlich.

Ich würde mehr Gelegenheiten beim Schopf ergreifen und öfters auf Reisen gehen.
Ich würde mehr Berge ersteigen, mehr Flüsse durchschwimmen
und mehr Sonnenaufgänge auf mich wirken lassen.
Ich würde mehr Schuhsohlen durchlaufen,
mehr Eis und weniger Bohnen essen.

Ich würde mehr echte Probleme und  weniger eingebildete Nöte haben.
Nun, ich habe meine verrückten Augenblicke,
aber wenn ich noch einmal von vorn anfangen könnte,
würde ich mehr verrückte Augenblicke haben – genau gesagt:
Augenblicke, einen nach dem anderen,
und nichts mehr von Plänen zehn Jahre voraus.

(Jorge Luis Borges)