Was ist das Leben?

An einem schönen Sommertage war um die Mittagszeit eine Stille im Wald eingetreten. Die Vögel steckten ihre Köpfe unter die Flügel. Alles ruhte.

Da steckte der Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte:

„Was ist das Leben?“

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Alle waren betroffen über diese schwere Frage.

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Der Suchende

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Es war einmal ein Suchender. Für ihn stellte sich das Leben als eine Suche dar, ohne dass er etwas Konkretes finden wollte. Eines Tages machte er sich auf den Weg nach Kammir, denn er hatte viel gehört von dieser Stadt.

Dort angekommen, entdeckte er einen kleinen Pfad, dem er seine Beachtung schenkte. Er folgte ihm und trat durch ein Bronzetor in einen wunderschönen Park, voller Schmetterlinge, Blumen und hoher Bäume. Er schlenderte an weißen Steinen vorbei, die wie zufällig zwischen den Bäumen angeordnet schienen. Auf einem dieser Steine las er: Tarek, gelebt 8 Jahre, 6 Monate, 2 Wochen und 3 Tage. Diese Worte ergriffen ihn und er wurde sich darüber klar, dass es sich hier um Grabsteine handelt. Mitleidig dachte er an das Kind, das unter diesem Stein wohl begraben wurde. Dann betrachtete er an diesem verzauberten Ort die Inschriften der anderen Steine. Yamir Kalib, gelebt 5 Jahre, 8 Monate und 3 Wochen.

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Der letzte Brief eines Großvaters an seine Enkelkinder

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Ein Großvater schrieb seinen fünf Enkeln einen Brief, der ihnen Rat fürs Leben geben sollte. Wenige Monate später starb James K. Flanagan unerwartet an einem Herzinfarkt. Hatte er es geahnt? Sein Brief ist eine Lektion, die uns alle zu besseren Menschen machen kann. Diese Veröffentlichung geschieht mit der Erlaubnis seiner Tochter Rachel Creighton.


Lieber Ryan, Conor, Brendan, Charlie und liebe Mary Catherine,

Meine kluge Tochter Rachel hat mich dazu gedrängt, euch ein paar Worte des Rats zu schreiben, über die wichtigen Dinge, die ich im Leben gelernt habe. Ich schreibe euch das am 8. April, am Abend meines 72. Geburtstags.

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