Mein Baum

Aus dem kleinen Pflänzchen Liebe
wächst ein wunderschöner Baum,
überall entstehen neue Triebe,
werden Zweige zu erfülltem Traum.

Vertrauen, heißt der eine Ast,
in Liebe an einander denken.
Den Alltag lösen ohne Hast,
uns jeden Tag neu schenken.

Der nächste Ast entsteht aus Achtung,
aus offen sein und Ehrlichkeit,
die Treue, sie hat auch Bedeutung,
sie ist des Baumes grünes Kleid.

Viele weitere Äste folgen dann,
Verständnis, Reden und Zärtlichkeit,
damit der Baum der Liebe wachsen kann,
in eine wundervolle Zweisamkeit.
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Der Baum der Liebe

Eines Tages auf der Straße nach Irgendwohin, traf die Liebe einen Menschen. Mit ausgestreckter Hand lief sie auf den Menschen zu, so als würde sie ihm die Hand reichen, oder etwas geben wollen.

Verwundert blickte sie der Mensch an. Er war es nicht gewohnt und mochte es auch nicht von einem Fremden auf der Straße angesprochen zu werden. Verärgert und ängstlich wollte er der Liebe ausweichen, aber sie stellte sich vor ihn, schaute ihm ihn die Augen und sagte: „Ich gebe dir dieses Samenkorn als Willkommensgeschenk. Schön dich getroffen zu haben. Was du damit machst, liegt in deinen Händen. Und wie das Samenkorn heranwächst, liegt an dir – an deiner Hege und Pflege“.

Zögernd nahm der Mensch das Samenkorn an sich und ohne sich bei der Liebe sich zu bedanken, wollte er seinen Weg fortsetzen.

„Halt!“, rief die Liebe, „nicht wegrennen! Ich gebe dir ein paar Pflegetipps mit auf den Weg. Das Samenkorn musst du in die Erde pflanzen. Es braucht viel Tageslicht, viel Sonne, viel Wärme, Dünger, Wasser…und vor allem viele Streicheleinheiten. Zuerst wächst es zu einem zarten Pflänzchen heran, dann zu einem Baum, der tiefe Wurzeln schlägt. Dann, bei guter Pflege zur rechten Jahreszeit, er Früchte trägt und ihnen unter seiner Krone Schutz bietet.“

„Ich habe noch nie einen richtigen Baum gepflanzt“, sagte der Mensch unsicher, als würde er sich dafür schämen. „Pflanzen ja, aber einen Baum zu pflanzen, das schaffen nur wenige Menschen“.

„Dann sei doch einer der Wenigen, die einen Baum pflanzen. Jeder der einen Baum pflanzen will, der pflanzt ihn auch. Es ist nicht die Frage des Willens, sondern dessen Umsetzung – das Tun und das Handeln“, sagte die Liebe energisch.

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Das Dualseelen-Prinzip

Wenn Worte fehlen,
spricht in der Stille das Herz.

Manche Worte gleichen Blumensamen,
die erst nach geraumer Zeit
zu keimen beginnen,
und bis sie ihre Blüten tragen,
ziehen oft viele Tage ins Land.

Und könnt´ ich zaubern,
so tät ich´s doch nicht,
denn nichts ist schöner,
als Schönes,
das ganz von alleine geschieht.

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Eine tiefe Frau

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Eine tiefe Frau, mit offenem Herzen
berührt mit dir den Himmel,
um sich mit dem nächsten Atemzug
ins Dunkel – euer Unterbewusstsein fallen zu lassen.

Sie wird mit dir auf den Sternen tanzen
und dein Blut zum kochen bringen,
um dann ein Feuer der Vernichtung, der Transformation zu legen.

Eine tiefe Frau, mit offenem Herzen
ist keine Frau für schwache Männer.

Sie wird dich an deine Grenzen bringen
und darüber hinaus.
Sie wird dich herausfordern,
bis dein Verstand schwindet
und du nur noch, deinen Herzschlag spürst.
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Die Dualseelenphasen

Dennis Potokar

Phase 1: Das Erkennen
Menschen, die ihrer Dualseele begegnen,
erkennen diese im Regelfall bereits auf den
ersten Blick. Die ersten Sekunden einer solchen
Begegnung hinterlassen nahezu immer einen
nachhaltigen Eindruck, der häufig als
„magisch“ beschrieben wird
Manchmal kündigt sich die Begegnung mit der
Dualseele schon vorher (z. B. in Form von
Träumen) an.
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Karotte, Kaffee oder Ei – Wie reagierst DU in Krisensituationen?

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Eine junge Frau geht zu ihrer Mutter und sagt ihr, dass ihr Leben so schwierig ist, dass sie nicht mehr weiß, ob sie weiterleben kann. Sie möchte aufgeben, sie ist erschöpft davon, die ganze Zeit kämpfen zu müssen. Es scheint ihr, als würde eine neues Problem erscheinen, sobald ein anderes gelöst ist.
Ihre Mutter nimmt sie mit in die Küche. Sie füllt drei Kessel mit Wasser und hängt sie über das Feuer. Bald beginnt das Wasser zu kochen.
In den ersten Kessel legt sie Karotten, in den zweiten Eier und in den dritten gemahlene Kaffeebohnen. Sie lässt die Kessel über dem Feuer hängen, ohne ein Wort zu sagen. Nach 20 Minuten kehrt sie in die Küche zurück. Sie holt die Karotten aus dem Kessel und legt sie in eine Schüssel. Sie holt die Eier heraus und legt sie in eine Schüssel. Dann gießt sie den Kaffee in eine Karaffe. Weiterlesen

Ich bin

Liebe_ist_Herz

unbekannt

Aber ich bin nicht die, der ihr meint, dass ich bin.
Gestern schien ich dem einen zornig zu sein.
der andere meinte, ich sei liebenswürdig,
der nächste hielt mich für provokant.
Auch heute erscheine ich meinen Mitmenschen höchst verschieden.
Manch einem erscheine ich vielleicht als ein Mensch ohne Standpunkt,
wankelmütig,
gestern so, heute anders…
und wie werde ich morgen sein?
Das ist mein Schein. Doch ist es auch mein Sein?
Ja, ich bin.
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