„Du fehlst mir so“ von Annett Louisan

Wo fliegen all meine Gedanken hin?
Millionen Fragen wissen nicht wohin…
was macht das alles noch für einen Sinn, wenn unsere Zeit zerfliegt?
Die Zeiger meiner Uhr dreh’n sich viel zu schnell,
sie wirbeln mich herum wie ein Karussell.
War’n wir ein Rädchen nur
im Uhrwerk der Natur?
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Der Baum der Liebe

Eines Tages auf der Straße nach Irgendwohin, traf die Liebe einen Menschen. Mit ausgestreckter Hand lief sie auf den Menschen zu, so als würde sie ihm die Hand reichen, oder etwas geben wollen.

Verwundert blickte sie der Mensch an. Er war es nicht gewohnt und mochte es auch nicht von einem Fremden auf der Straße angesprochen zu werden. Verärgert und ängstlich wollte er der Liebe ausweichen, aber sie stellte sich vor ihn, schaute ihm ihn die Augen und sagte: „Ich gebe dir dieses Samenkorn als Willkommensgeschenk. Schön dich getroffen zu haben. Was du damit machst, liegt in deinen Händen. Und wie das Samenkorn heranwächst, liegt an dir – an deiner Hege und Pflege“.

Zögernd nahm der Mensch das Samenkorn an sich und ohne sich bei der Liebe sich zu bedanken, wollte er seinen Weg fortsetzen.

„Halt!“, rief die Liebe, „nicht wegrennen! Ich gebe dir ein paar Pflegetipps mit auf den Weg. Das Samenkorn musst du in die Erde pflanzen. Es braucht viel Tageslicht, viel Sonne, viel Wärme, Dünger, Wasser…und vor allem viele Streicheleinheiten. Zuerst wächst es zu einem zarten Pflänzchen heran, dann zu einem Baum, der tiefe Wurzeln schlägt. Dann, bei guter Pflege zur rechten Jahreszeit, er Früchte trägt und ihnen unter seiner Krone Schutz bietet.“

„Ich habe noch nie einen richtigen Baum gepflanzt“, sagte der Mensch unsicher, als würde er sich dafür schämen. „Pflanzen ja, aber einen Baum zu pflanzen, das schaffen nur wenige Menschen“.

„Dann sei doch einer der Wenigen, die einen Baum pflanzen. Jeder der einen Baum pflanzen will, der pflanzt ihn auch. Es ist nicht die Frage des Willens, sondern dessen Umsetzung – das Tun und das Handeln“, sagte die Liebe energisch.

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Diese Liebe

shahdlove.blogspot.de

Ich bin ruhig innerlich

…ganz ruhig, seit ich um diese Liebe weiß.

Da ist nichts was ich erzwingen möchte, nichts was mir zu langsam geht, weil ich einfach weiß.

Eine Ruhe die ich nie gekannt, verbunden mit Zufriedenheit, mit Glück, mit Liebe…zu dir, zu mir, zu uns und dadurch auch zu allem was ist.

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Der Wert der Zeit

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Stell dir vor, eine Bank schreibt deinem Konto jeden Morgen 86.400€ gut. Dieser Betrag kann nicht für den nächsten Tag aufgehoben werden. An jedem Abend verfällt der ungenutzte Betrag.

Was würdest du tun? Na klar, jeden einzelnen Cent ausgeben!

Jeder von uns hat eine solche Bank. Sie nennt sich Zeit. Jeden Morgen hast du 86.400 Sekunden zur Verfügung. Jeden Abend wird der Teil, den du nicht für einen guten Zweck genutzt hast, abgeschrieben. Ein Saldo wird nicht übernommen. Es gibt keinen Übertrag auf den nächsten Tag.

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